Poli­ti­ko­range beim Rural Future Lab in Berlin

Datum
25. April 2017
Autor*in
Julius Geiler
Thema
#RuralFuture 2017
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Jonas Walzberg
Welt­be­we­gende Themen aus junger Sicht: In Hinblick auf die im Juli statt­fin­dende G20-Gipfel in Hamburg arbeiten Jugend­liche aus der ganzen Welt beim Rural Future Lab in Berlin an ihren Visionen für die Zukunft. Danach kommen ihre Lösungs­vor­schläge bei der G20-Konfe­renz zum Thema Hunger zur Sprache. poli­ti­ko­range ist für euch live dabei.
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Blick ins Gewächshaus: Teilnehmende des Rural Future Labs in Berlin. Foto: Jonas Walzberg

Bei der vom Bundes­mi­nis­te­rium für Entwick­lung und wirt­schaft­liche Zusam­men­ar­beit veran­stal­teten G20-Konfe­renz werden neben promi­nenten Rednern wie Entwick­lungs­mi­nister Gerd Müller oder Frie­dens­no­bel­preis­träger Prof. Dr. Muhammad Yunus über 150 Jugend­liche und junge Erwach­sene aus den G20-Staaten, Afrika und Deutsch­land vor Ort sein, um ihre eigenen Visionen zu präsen­tieren. Die Veran­stal­tung steht unter dem Motto EINEWELT ohne Hunger ist möglich, die Zukunft des länd­li­chen Raums“ und soll ein Forum für Diskus­sion und Lösungen in Hinblick auf die oft, im Vergleich zu den Ballungs­räumen, deut­lich struk­tur­schwä­cheren länd­li­chen Regionen unserer Erde, bieten.

Jugend mischt mit

Schon in den Vortagen der Konfe­renz werden die Jugend­li­chen zusam­men­kommen, um sich beim Rural Future Lab über Lösungs­vor­schläge zur Bekämp­fung von Hunger und Mangel­er­näh­rung zu beraten und gemeinsam diverse nach­hal­tige Umwelt­pro­jekte in Bran­den­burg und Berlin zu besu­chen. Dabei wird vor allem an die Politik, Zivil­ge­sell­schaft, Reli­gi­ons­ge­mein­schaften und Wirt­schaft appel­liert, die klein­bäu­er­liche Land­wirt­schaft zu stärken und Folgen des Klima­wan­dels weiter zu bekämpfen, um so, durch Dürren und Über­schwem­mungen ausge­lösten Hunger in aller Welt noch aktiver zu bekämpfen. Letzt­end­lich wird es auch um die Frage gehen, wie es über­haupt möglich ist, die stetig wach­sende Welt­be­völ­ke­rung ausrei­chend zu ernähren. Laut Bundes­ent­wick­lungs­mi­nis­te­rium müssen im Jahr 2050 sechzig Prozent mehr Lebens­mittel herge­stellt werden, um eine welt­weite Grund­ver­sor­gung über­haupt garan­tieren zu können. Zusätz­lich sollen unsere persön­li­chen Möglich­keiten als Verbrau­cher und Verbrau­che­rinnen, nach­hal­tiger zu konsu­mieren, Thema sein.

poli­ti­ko­range wird euch die ganze Woche über den Verlauf und die Fort­schritte des Rural Future Labs und der G20-Konfe­renz auf dem Laufenden halten. Dabei werden kriti­sche Blicke auf die Konfe­renz sowie die Ausein­an­der­set­zung mit deut­scher Entwick­lungs­po­litik in länd­li­chen Regionen nicht zu kurz kommen. Wir fragen junge Leute nach ihren Ideen und stellen Initia­tiven und Projekte aus vielen Ländern vor. Seid gespannt!


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