Die Nieder­lande haben span­nende Autoren

Datum
21. Oktober 2016
Autor*in
Marina, Rebecca, Benedikt, Michelle
Thema
#Buchmesse 2016

Jet Busse­maker, die nieder­län­di­sche Bildungs­mi­nis­terin, spricht im Inter­view mit den Schüler-Repor­tern des Klas­sen­zimmer der Zukunft“ auf der Buch­messe Frank­furt über das breit gefä­cherte Angebot nieder­län­di­scher Lite­ratur.

Dieses Jahr lauten die Ehren­gäste der Frank­furter Buch­messe die Nieder­lande und Flan­dern. Zu diesem Anlass besucht uns im Klas­sen­zimmer der Zukunft die nieder­län­di­sche Minis­terin für Bildung, Kultur und Wissen­schaft, Jet Busse­maker.

Wer kennt schon die nieder­län­di­sche Lite­ratur? Anschei­nend nur wenige, denn selbst im Internet finden sich wenige Infos zur dutch lite­ra­ture“. In den Nieder­landen selbst sind deren Autoren bekannt, aber über die Landes­grenzen hinaus schaffen es nur wenige. Dies liegt teil­weise daran, dass die Autoren selber weniger Inter­esse zeigen oder gezeigt haben, ihre Werke auch in Deutsch­land und Co. zu verbreiten. Das ändert sich gerade.

Mari­ette Bussen­maker, die Kultur­mi­nis­terin des Landes, hat in der Politik bereits eine lange Lauf­bahn. Die studierte Poli­tik­wis­sen­schaft­lerin mit Schwer­punkt Poli­ti­sche Theorie befasst sich seit langem mit dem Thema Frau­en­rechte und ihrer Gleich­stel­lung in der Politik. Von 1998 bis 2007 war sie in der zweiten Kammer der Gene­ral­staaten, außerdem war sie von 2010 – 2011 Rektorin der Hoch­schule Amsterdam und über längere Zeit Staats­se­kre­tärin.

Sie beant­wor­tete uns einige Fragen zur nieder­län­di­schen Lite­ratur. Wie andere Länder haben auch die Nieder­lande verschie­denste Lite­ra­tur­gat­tungen. Von Märchen bis hin zu epischen Fanta­sie­ge­schichten findet sich alles. Dann gibt es viel expe­ri­men­telle Lite­ratur. Die junge Gene­ra­tion schreibt gerade sehr aufre­gende Bücher. Da ist alles dabei, von histo­ri­schen Romanen bis zu aktu­ellen Themen wie der Migran­ten­frage.“ Hier hat Busse­maker einen heißen Tipp für junge Leser: Mona Bousakour, ein Marro­kaner, der in Amsterdam lebt. Er erzählt sehr hart über das Leben als Migrant unter lauter Migranten in einer großen, fremden Stadt.“

Die nieder­län­di­sche Bildungs­mi­nis­terin ist über­zeugt, dass unsere behaup­tete Unkenntnis über dutch lite­ra­ture“ bald über­wunden sein wird: All die vielen jungen Autoren werden auch ins Deut­sche über­setzt. Schließ­lich sind die Nieder­lande Ehren­gast dieser Frank­furter Buch­messe“.


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